Ergebnislisten


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ACHTUNG: Die Ergebnislisten 2011 stehen ab dem 19.06.2011 ab 12:00 Uhr zur Verfügung !
Excel-Liste gesamt

Gesamtlisten 2011



2011 Ergebnislisten Bambini-/Schülerläufe


Bambini-/Schülerläufe 2011 



 2011 Ergebnislisten Mitternachtslauf

Gesamtergebnis Mitternachtslauf 2011 

Mannschaftswertung (ohne Läufer)  

Mannschaftswertung (mit Läufer)


2011 Urkundendruck

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 2010 Ergebnislisten Bambini-/Schülerläufe

Bambini-/Schülerläufe 2010 



 2010 Ergebnislisten Mitternachtslauf

Gesamtergebnis Mitternachtslauf 2010 

Mannschaftswertung (ohne Läufer)  

Mannschaftswertung (mit Läufer)




2009 Ergebnislisten Bambini-/Schülerläufe
 
Bambiniläufe 2009 

 
Schülerläufe 2009 

2009 Ergebnislisten Mitternachtslauf

Gesamtergebnis Mitternachtslauf 2009 

Mannschaftswertung (ohne Läufer)  

Mannschaftswertung (mit Läufer)




2008 Ergebnislisten Bambini-/Schülerläufe
 
Bambini- /Schülerläufe 2008 
 
Altersklassenwertung Bambini-/Schülerläufe 2008 

2008 Ergebnislisten Mitternachtslauf 2008

Gesamtergebnis Mitternachtslauf 2008 

Mannschaftswertung (ohne Läufer)  

Mannschaftswertung (mit Läufer)

 


 
 

   


2007 Ergebnislisten Bambini-/Schülerläufe

 

Bambini-/Schülerläufe 2007
Altersklassenwertung Bambini-/Schüler  


2007 Ergebnislisten Mitternachtslauf 2007

Gesamtergebnis Mitternachtslauf 2007

Altersklassenwertung

Mannschaftswertung (ohne Läufer)

Mannschaftswertung (mit Läufer)






  2006 Ergebnislisten 
 

Mitternachtslauf 2006
Altersklassenwertung 2006
Mannschaftswertung
Statistik Einlauf

Bambiniläufe 2006
Schülerläufe 2006
Statistik Einlauf


  2005 Ergebnislisten
 


Bambiniläufe 2005
Schülerläufe 2005
Mitternachtslauf 2005
Mannschaftswertung


 

2004 Ergebnislisten

 


Bambiniläufe 2004
Schülerläufe 2004
Mitternachtslauf 2004
Mannschaftswertung
Altersklassenwertung
Statistik Einlauf

 

 


1998 - 2003 Ergebnisslisten 

 

 

Mitternachtslauf 1998

Mitternachtslauf 1999

Mitternachtslauf 2000

Mitternachtslauf 2001

Mitternachtslauf 2002

Mitternachtslauf 2003

 






Bilder

Bilder vom Mitternachtslauf 2011

 <HIER>




Bilder vom Mitternachtslauf 2010



Bilder vom 19.06. und 20.06.2010



Bilder vom Mitternachtslauf 2009




Bambini und Schülerläufe

Festbetrieb

Mitternachtslauf





Bilder vom Mitternachtslauf 2008

Bilder Bambini - und Schülerläufe

Bilder Fest u. Rahmenprogramm 2006Bilder Mitternachtslauf




Bilder vom Mitternachtslauf 2007

Bilder Bambini - und Schülerläufe

Bilder Fest u. Rahmenprogramm 2006Bilder Festbetrieb

Bilder Fest u. Rahmenprogramm 2006Bilder Mitternachtslauf

Bilder Fest u. Rahmenprogramm 2006Weitere Bilder unter http://www.lars-fotos.de/mitternachtslauf2006











Statistik


Teilnehmerfeld aller "Mitternachtsläufe"

Teilnehmerstatistik Mitternachtslauf

Teilnehmerstatistik Bambini- und Schülerlauf







Läuferstimmen


warum "Tullaner" beim Mitternachtslauf laufen!?

Warum sollte man um 12 Uhr nachts eine Strecke von 7,77km laufen wollen, ohne dafür königlich entlohnt zu werden???

Diese Frage stellte ich mir, als unser LK-Lehrer Herr Läpple unserem Kurs vorschlug als Mannschaft an dem Mitternachtslauf in Bischweier teilzunehmen. Trotz der vorher erwähnten anfänglichen Skepsis entschlossen sich zunächst ca. 10 mutige Schüler unseres Kurses, sich kopfüber in dieses Wagnis zu stürzen. Unser geistiger Häuptling, der Gerüchten zufolge fast täglich mit seinen Laufschuhen durch den Wald jagt, überzeugte durch seine unnachahmliche Motivationsfähigkeit selbst unsere, durch 12 Jahre Schule geplagten Glieder.
Leider wurden einige unserer verehrten Mitschüler durch unüberbrückbare Hindernisse von der Teilnahme abgehalten und so fand sich letztendlich nur noch der harte Kern von drei männlichen und zwei weiblichen sportbegeisterten Schülern in der zum Anmeldebüro umfunktionierten Schule in Bischweier wieder.
Glücklicherweise verlief die ganze Prozedur reibungslos und schon kurze Zeit später machten wir uns, ohne unseren Mentor, den wir im allgemeinen Getümmel leider nicht fanden, auf den Weg zur Startlinie. Dort angekommen fühlten wir uns plötzlich wie kleine Ameisen in einem unüberschaubar großen und dicht zusammengedrängten Ameisenhaufen, da wir uns ca. 50 m von der Startlinie entfernt befanden und hinter uns noch ein vergleichbar große Menge von sportbegeistern Menschen gespannt und hoffnungsvoll auf den Startschuß wartete. Die Stimmung war aufgrund des Animateurs, der die Menschenmenge anfeuerte aufgeladen aber trotzdem sehr fair und kameradschaftlich.
Unter den Sportlern entdeckten wir im Gewimmel einige Orginale, die unter anderem mit Schlafanzug oder mit riesigen Oktoberfestmützen und einem Bierkasten im Bollerwagen gewappnet der Veranstaltung die ehrgeizige Ernsthaftigkeit nahmen. Doch trotz volkstfestartiger Atmosphäre ging es dann um 23:45 Uhr ans Eingemachte und die zuvor scheinbar unbewegliche Menschenmasse setzte sich mit einer erstaunlichen Dynamik in Bewegung.
Die zwei hügeligen Runden durch das Kirschendorf wurden uns dadurch erleichtert, dass uns an vielen Abschnitten der Strecke freiwillige Helfer mit Wasser versorgten. Ein weiterer Grund gutgelaunt durchzuhalten war die beständige Bestätigung des Publikums, die selbst mich für kurze Zeit von den Gedanken an meine körperlichen Schwächen wie mangelnder Kondition und Übung ablenken konnten. Leider habe ich in den Wochen zuvor an keinem der Übungsläufe teilgenommen und war deshalb wohl vergleichbar schlecht vorbereitet an den Start getreten. Die Rechnung meines Körpers kam aber dennoch pünktlich am nächsten Tag und äußerte sich dadurch, dass ich Knochen spürte, von deren Existenz mir zuvor noch nicht bekannt war und auch die zusammengenommenen Muskelkater konnte ich nicht mehr an einer Hand abzählen. Dennoch habe ich meine Teilnahme keinen Sekunde lang bereut, da sich die angereisten Fans zusammen mit den Dorfbewohnern sehr ins Zeug legten um uns psychisch zu unterstützen. Sie schreckten selbst nicht davor zurück neben lauthalsem Jubelgeschrei auch noch Plakate, Fackeln, Topfdeckel und weitere Gegenstände zur Hilfe zu nehmen, um uns zu zeigen, wie sehr sie unsere Leistung würdigten.
Von diesem Gefühl getragen fiel uns die hügelige Strecke erheblich leichter und mit jedem neu eroberten Kilometer fieberten wir teilweise erschöpft aber immer noch adrenalingeladen dem Ziel entgegen. Die letzten 1,7 km nahm ich nur noch tranceartig wahr und war mir aber nach dem Erreichen der Ziellinie um so bewußter, was ich gerade geschafft hatte. (Ein tiefes Gefühl von Zufriedenheit und Stolz überflutete mich). Da dieses Gefühl mich für den Rest der Veranstaltung dominierte kann ich mich nur noch verschwommen an das Rahmenprogramm erinnern. Das Einzige, was mir noch klar vor Augen schwebt, ist die unbeschreiblich brüderliche Atmosphäre und die gute Stimmung, zu der auch sicherlich die Regionalband radioman beitrug.

Rückblickend kann ich jedem raten, ob er sich nun dafür entscheidet mitzulaufen oder dem Ereignis als Zuschauer beizuwohnen, dass dieser jährlich stattfindende Lauf mit seinem einzigartigen Flair das wohl lohnenswerteste sportliche Ereignis in der Region darstellt.
Irina Bolender (Tulla Gymnasium)

[10.02.2003]








Presse

Nachteulen in Laufschuhen


Quirlige Geschäftigkeit herrschte schon am Nachmittag in dem badischen Örtchen Bischweier am Fuße des Schwarzwaldes, obwohl das Highlight, der Mitternachtslauf erst ganze sieben Stunden später stattfinden sollte. Kinder rennen aufgeregt an der Startnummer zuppelnd hin und her, Eltern geben ihren Spößlingen letzte Anweisungen und eine Lautsprecherdurchsage jagt die andere. "Bambinis an den Start - und einen Bitte, alle Eltern sollen sich von der Laufstrecke hinter die Absperrung begeben".
Ralf und Volker Jungmann mit ihrem Organisationsteam haben alle Hände voll zu tun. Starten doch an diesem schwülen Nachmittag zehn Bambini- und Kinderläufe mit insgesamt 350 Kids. Doch nach mehreren Ermahnungen an die übereifrigen Eltern hatte sie alles bestens im Griff.
Nachdem der erste Kraftakt der Kinderläufe gemeistert war, ging´s bei der Bewirtung auf dem Festplatz mit Volldampf weiter. Denn Mitternachtsläufer wollen sich nicht nur sportlich verausgaben, sie wollen viel Spaß haben und köstliche Leckereien genießen.
In Bischweier fiel die Wahl besonders schwer: Vom französischen Flammkuchen über rote Würste, Steak, Salat, Nudelgerichte war alles dabei, was das Läuferherz begehrt. Dazu noch Live Musik - die Stimmung war perfekt.
Für Ralf und Volker Jungmann mit ihrem Team jedoch gab es keine Verschnaufpause. Ersterem stand gar der Schweiß auf der Stirn. Nicht nur, dass er selbst beim Mitternachtslauf um 23:45 Uhr über 7,77 km startete. Er kümmerte sich noch um die letzten Absperrungen, die Nachmelder und stand geduldig zum Interview bereit.
"Bevor wir mit dem Mitternachtslauf loslegten, klapperten wir erst mal alle Mitternachtsläufe ab, um Erfahrung zu sammeln. Das hat viel geholfen. Inzwischen ist die Veranstaltung schon fast 10 Jahre alt. 1993 starteten wir mit dem Mitternachtslauf Bischweier zur 750Jahrfeier. Und viele sagten, "was sind das denn für Verrückte". Doch mittlerweile haben sich die spöttischen Stimmen gelegt und man sieht ja, welchen Zulauf wir haben.: fast so viele Läufer wie Einwohner."
Bischweier in der Nähe von Rastatt gelegen, hat rund 3000 Einwohner. Genau 2314 LäuferInnen (1984 im Hauptlauf) versammelten sich heute hinter der Startlinie.
Doch nicht nur die hohen Teilnehmerzahlen und die Uhrzeit in Bischweier sind etwas Besonderes, wie Organisator Jungmann betont, auch die Stimmung entlang der Strecke ist einmalig. Unzählige Helfer, mehrere Vereine und das ganze Dorf verhelfen dem Lauf-Event zu einer einzigartigen Atmosphäre. Sei es eine extra installierte Dusche, die überhitzte Läufer abkühlt, die "Lauf-Parties" der Anwohner an der Strecke, Fackeln, Lichterkerzen, Trommeln und Musikbands, jeder gab in Bischweier sein Bestes.
Natürlich ist auch die Strecke vom Feinsten - anspruchsvoll, hügelig (insgesamt sind auf den zwei Runden 200 Höhenmeter zu bewältigen) und mit 6 Stufen bei der Kirche St. Anna garniert. Nach rund 200 Metern beim ersten Anstieg trennte sich auch gleich die Spreu vom Weizen. LKW-Fanfaren machten hier den Läufern Beine.
Die schnellsten Beine hatte bisher Christoph Melcher vom TV Kappelrodeck mit 24:20 Minuten und Heike Gottheil vom VFL Sindelfingen ebenfalls 1996 in 28:42 Minuten. Die Streckenrekorde waren jedoch nicht in Gefahr, sicherlich auch wegen der mediterranen Temperaturen von 22 Grad Celsius, um Mitternacht. Doch kann es in Bischweier auch empfindlich kalt sein. 1996 zeigte das Thermometer nur 8 Grad.
Heuer stand dem "Après-Lauf" auf dem Festplatz zumindest temperaturmäßig nichts im Wege. Bei Live-Musik bis zur Siegerehrung um 2 Uhr ließ es sich prächtig feiern.

Anke Fuchs (running-pur Regionalteil)

[10.02.2003]


900 Läufer erreichten das Ziel / Rekordbeteiligung beim Mitternachtslauf in Bischweier

Eine neue Rekordbeteiligung verzeichnete der Mitternachtslauf Bischweier des

MNL-Bischweier in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Zum absoluten Höhepunkt des "Sommerspektakels" reisten Läufer aus ganz Deutschland und aus Frankreich an. Neben einer großen Zahl von Sportlern aus der Region gingen Teilnehmer aus München, Berlin und Tauberbischofsheim an den Start. Insgesamt über 900 Läuferinnen und Läufer erreichten das Ziel. Ein Grund für die große Attraktivität war sicherlich das sommerliche Wetter, aber auch, so werten es die Veranstalter, der außergewöhnliche Rundkurs durch das gepflegte Kirschendorf, durch Straßen und über eine Wiese und der Reiz des Laufs um Mitternacht.

Bereits ab 18:00 Uhr am Samstag starteten rund einhundertachtzig Kinder in fünf Bambini- und Schülerläufen. Straßenfeststimmung herrschte dann ab Einbruch der Dunkelheit auf dem zum Festplatz umfunktionierten Schulhof. Buntes Treiben um Stände und Buden und Musik von der "Second-hand-Band" sorgten für beste Laune. Bis zum Nachmeldeschluß um 22:30 drängten sich die Teilnehmer für den Mitternachtslauf im Meldebüro. Gespannte Aufregung und dichtes Gedränge herrschten dann am Start, wo die große Zahl der Sportler kaum Platz fand. DJ Peter Schulz hatte sich dort aufgestellt und heizte erst einmal mit heißen Rhythmen ein.

Als dann um 23:45 Uhr der Startschuß fiel, kam auch das Publikum auf seine Kosten: hervorragende sportliche Leistungen bekam es zu sehen, daneben auch die, für die der Spaß vor dem Sport kam, wie dem Vertreter
eines Hundesportvereins, der mit seinem Vierbeiner angetreten war, oder die "Schlafmütze" mit Streifenkittel, Mütze und Nachtlaterne.

Der ganze Ort schien auf den Beinen zu sein, um zusammen mit den vielen angereisten Fans die Sportler anzufeuern. Die für den Mitternachtslauf in Bischweier bekannte hervorragende Stimmung machten den sportlichen Wettbewerb zum Volksfest.

Mit Kochtopfdeckeln, Flaschen, Fackeln oder Plakaten und viel Hallo war das Publikum voll bei der Sache. So immer neu motiviert schafften die Läufer dann auch die 7,77 km lange Strecke trotz ihrer hügeligen Tücken.

Badische Neuste Nachrichten, Montag 22. Juni 1998 (Diebold) 


Lärmlawine trug Mitternachtsläufer davon

 

Mitternachtslauf durch die Straßen Bischweiers / Sommerspektakel mit 1200 Athleten aus ganz Deutschland

Einmal im Jahr verwandelt sich das sonst relativ ruhige, kleine Kirschendorf zum Schauplatz eines mitterweile auf Nationalebene rangierenden Laufwettkampfes. Wenn Ende Juni (1999 im August) die große Stunde der Mitternachtsläufer schlägt, tut wohl kaum einer in Bischweier ein Auge zu – kann er auch nicht.

Die Begeisterung und der Lärmpegel der Zuschauer und Anwohner am Rande der vier Kilometer langen Strecke spottet tatsächlich jeder Beschreibung. "Schönen guten Abend alle zusammen! Herzlich willkommen beim Mitternachtslauf 1998!" begrüßt der Startleiter das riesige Sportlerheer einige Minuten vor dem Start.

Um 23:45 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag begannen die über 900 Läufer hinter der Startlinie den Countdown laut mitzuzählen und der Startschuß glich – wie jedes Jahr – dem Lostreten einer Lärmlawine, die sich unaufhaltsam ihren Weg durchs Dorf bahnte.

Mit allem, was sich zum Kracherzeugen eignet, wurden die Sportler zu Höchstleistungen angefeuert; einschließlich Technobeats aus der Hi-Fi-Anlage und sogar Taschensirenen, die eigentlich zur Selbstverteidigung für Frauen gedacht sind.

Insgesamt 7,77 Kilometer, also zwei Runden, garniert mit Steigungen, mußten die Athleten hinter sich bringen; dann erst durften sie sich im Ziel erschöpft und schweißgebadet den Fruchtschnitzen und isotonischen Getränken widmen, von denen in Bischweier gratis reichlich angeboten wurde.

"Wer’s nicht miterlebt hat, kann’s nicht nachfühlen", das dachten wohl auch die Berliner Athleten, die den weiten Weg quer durch Deutschland nicht gescheut hatten um hier teilzunehmen. Ein altes Sprichwort etwas umformuliert könnte hier heißen Alter schützt vor Fitneß nicht, denn der älteste Teilnehmer schaffte noch, was so manchen, um Genertationen Jüngeren schlauchen würde. ...

Badisches Tagblatt, Montag 22. Juni 1998 (Dominik Stelp)






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